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Event 2.0

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Die Stufenkonferenzen sind in der DPSG ein Mittel, um Demokratie zu leben, ob auf Bezirks-, Diözesan- oder Bundesebene. Es ist fast immer der gleiche Ablauf. Es wird informiert, sich ausgetauscht und es werden Beschlüsse gefasst. Stimmberechtigt sind in diesem Gremium alle Referenten der Ebene die die Konferenz betrifft und die Ebene unmittelbar darunter. So sind bei der Diözesankonferenz die Diözesan- und Bezirksreferenten stimmberechtigt. Eingeladen sind aber prinzipiell immer alle Leiter, da jeder immer noch ein bischen mehr was einbringen kann. Doch leider erfreuten sich die Diözesanstufenkonferenzen in den letzten Jahren nicht allzu großer Beliebtheit. Der Grund der mangelnden Konferenzteilnehmer lag an mangelnden Konferenzteilnehmer. Klingt zunächst paradox, ist aber so, denn viele dachten sich, “Dann bin ich der einzige da (den ich kenne).”. Deswegen entschied sich die Diözesanleitung dafür alle vier Stufenkonferenzen gleichzeitig stattfinden zu lassen, um das Angebot zu schaffen, dass man nicht alleine kommen muss, sondern als ganze Leiterrunde teilnehmen kann. Doch die Erfahrung zeigt, das man sich mit den Erwartungen trotzdem zurückhalten sollte. Also wurde als Ort der Tagung das relativ kleine Diözesanzentrum, das Baden-Powell Haus in Gengenbach, bestimmt. Mit seinen 66 Betten sollte es genügend Schlafplätze bieten. Etwas überascht war die Diözesanleitung dann, als die Anmeldungen immer mehr wurden, zum Schluss 120 Personen umfassten. So war es also kein Wunder, dass die erste Tat vieler Leiter nach der Anmeldung das Aufbauen einer Superjurte (großes Pfadfinderzelt) im Garten des Baden-Powell Hauses war.

 

FREITAG
Das Abendprogramm stand unter dem Motto des Kasperles. Denn die Diözesanleitung trat als Kasperletheatergruppe auf und unterhielt die begeisterte Leiterschar. Nach dem Theater wurden die Leiter interaktiv, und auf die Suche nach des Königs Krone geschickt, da der Räuber, die Hexe und das Krokodiel, diese geklaut hatten. Das Rollenspiel hatte entgegen so mancher Befürchtung wirklich Nievau und dauerte auch nicht zu lange. Sehr gelungen!

 

SAMSTAG
Nach einer für viele sehr kurzen Nacht ging es am nächsten Tag dann richtig los. Bei den Wölflingsleitern (Wölflinge sind Pfadfinder zwischen 7 und 10 Jahren) begann man mit der Planung des Bundeslagers “MEUTErei 2008”, das unter dem thema Kindermitbestimmung steht.. Bei den Pfadfindern (In der Pfadfinderstufe sind Pfadfinder zwischen 14 und 16 Jahren) stand Drogenprävension auf der Agenda, und die Rover (Rover sind Pfadfinder zwischen 16 und 20 Jahren) planten an ihrem Bundesunternehmen 2008. Mittags war dann der Stufenkonferenzteil der Wölflinge, Rover und Pfadfinder an der Reihe, in denen unter anderem zum Beispiel Delegierte für die Diözesanversammlung gewählt wurden.

 

Auch für den Samstag Abend hatte sich die Diözesanleitung etwas überlegt. Nach einem schönen Grottesdienst, vorbereitet vom Alten und dem Neuen Diözesankuraten (den geistlichen Begleitern und Teil des Diözesanvorstands), sowie der Pfadfinderkuratin, ging es mit “Wetten Dass?” weiter. Verschiedenste Wetten wurden präsentiert, so gab es einen Häkel-Gurgel-Kontest, eine Scharade und in der Außenwette bewieß unser ehemaliger Diözesankurat, dass er wirklich ein Feuer mit nur einem Streichhölzchen entzünden konnte! In der Show wurde auch der erste Event Wanderpokal vergeben. (Weswegen sich die anschließende Party um eine viertelstunde verzögerte.) Diese Auszeichnung ging an jenen Bezirk mit den meisten Leitern auf dem Event im Verhältniss zu seinen gesamten Leitern. Der Bezirk Emmendingen konnte mit 6 Leitern den 5. von 13 Plätzen erreichen. Nach “Wetten dass?” zog sich der Abend dann noch in die frühen Morgenstunden, ob am Lagerfeuer, beim Cill-Out des Arbeitskreises für Behindertenarbeit oder bei der Party im “Scouters Club”, für jeden war etwas geboten.

 

SONNTAG
Am Sonntag Morgen galt es für die Rover zu chillen, für die Jungpfadfinder (Jungpfadfinder sind Pfadfinder zwischen 11 und 14 Jahren) Stufenkonferenz zu haben und für die Wölflingsleiter sich mit dem Wölflinge-wollens-wissen Konzept auseinanderzusetzen. Bei Wölinge wollens wissen, geht es darum den Wölflingsleitern das Erreichen der Zielen der Ordnung einfacher zu machen. Diese Ziele sind unter anderem zum Beispiel sich in der Gruppe ausreden zu lassen und einander zuzuhören, nicht nur für die 8 bis 10 jährigen Wölflinge manchmal recht schwierig. Nach dem Aufräumen und Putzen am Mittag und einer kurzen Abschiedsrunde hieß es dann tatsächlich Abschied nehmen.

Tags: Pfadfinder, Stamm

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