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Wölflingshüttenwochenende 2006

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Vom 10. bis zum 12. Februar 2006 machten die Wölflinge das Bildungszentrum der DPSG Freiburg in Gengenbach unsicher. Zerstörte Hotelzimmer konnten die Leiter gerade noch verhindern, doch deren Nerven sind nun leider schrottreif. Hoffentlich können sie bis zum Sommerlager wieder aufgebaut werden. Nun aber zu dem Bericht des Wochenendes.

Freitag:

Pünktlich um 15:45 Uhr trafen sich Hasi, TobAs und die Kinder am Endinger Bahnhof. Von dort ging es dann los mit der Bahn bis nach Gengenbach. Dort erwartete uns auch schon Hannes, der in seinem Auto das Gepäck der Kinder auf die Hütte gefahren hatte. Doch was ein echter Wölfling ist, der lässt es sich nicht nehmen, die schlappen vier Kilometer bis zum Haus zu Fuß zurückzulegen. Also ging es im Gänseschritt durch den Schnee.

 

Im Haus angekommen, wärmten sich alle erstmal auf. Es wurden die Regeln erklärt, ein neues Rudel wurde gebildet und die Betten wurden bezogen. Nach dem Abendessen und der Abendrunde hieß es dann aber auch schon badfertig machen und ab ins Bett.

 

Mittags hatten sich die Leiter noch auf einen gemütlichen Abend gefreut. Abends war dazu keine Kraft mehr da. Drei Leiter vielen wie Steine in ihre Betten. Was die Wölflinge angestellt haben als die Leiter schliefen? Wir wollen es eigentlich gar nicht wissen, besser so.

 

Samstag:
Ein neuer Tag brach mit warmen Sonnenstrahlen an. Ehrensache, dass es hier den Pfadfinder zu Morgenrunde hinaus zieht. Nach einer Runde “Komm mit oder Lauf weg” war es dann auch allen so warm, dass man schnell das Wölflingsgebet runterbeten konnte. Dann noch schnell ein Liedchen geträllert, und schon konnte man wieder in die warme Stube zurück zum Frühstück.

 

Nach einer kurzen Pause folgte dann ein Morgen im Schnee. Da gab es Schneeballschlachten! Wölflinge gegen Wölflinge. Rudel gegen Rudel. Leiter gegen Wölflinge und Wölflinge gegen Leiter. Natürlich haben die Leiter gewonnen und so trug es sich also zu, dass die Verlierer den Siegern das Vesper zuzubereiten hatten. Vorbild zu sein ist einfach eine tolle Sache.

 

Der Mittag ging ruhig von statten. Die Steinadler und die Mäusebussarde überlegten jeweils ein Spiel für die anderen Wölflinge. Indessen haben sich die Eichhörnchen zum ersten Mal getroffen und über ihr neues Rudel beratschlagt. Da wurde ein Meutentier ausgesucht (eben das Eichhörnchen), es wurden Geheimnisse ausgetauscht und es wurde natürlich Blödsinn gemacht. Nach dem großen Kuchenessen galt es dann die Spiele der anderen beiden Rudel zu spielen.
Die Hausrallye der Mäusebussarde hielt uns auf Trapp, denn es ging kreuz und quer durch das Haus, und am Ende gab es dann ein Schatz voller Schockolade und Bonbons.
Nach dieser sportlichen Aktivität kam das Quiz der Steinadler gerade richtig. Und so mancher scheiterte an den kniffligen Fragen.

 

Nach dem gelungenen Abendessen (Spaghetti mit Zwiebel(hackfleisch)soße) und dem leckeren Nachtisch (Quark) fanden sich dann die Rudel zur Meutenversammlung ein.
Hier stellte sich zunächst das neue Rudel der Eichhörnchen vor. Nachdem dann alle Leitwölfe entlastet waren kam es zu Wahlen. Die Ergebniss sehen so aus:
Neuer Leitwolf der Eichhörnchen ist Jonas.
Neuer Leitwolf der Mäusebussarde ist Oliver.

 

Um den Leitwolf der Steinadler wählen zu lassen musste der Meutenrat einberufen werden. Denn die Rudelmitglieder wollten sich nicht auf einen Leitwolf einigen. So kam es, dass der Meutenrat beschloss, dass die ganze Meute den Leitwolf der Steinadler wählen sollte. So kam es dann dazu, dass der neue Leitwolf der Steinadler Johannes Löffler heißt.

 

Nach den Wahlen wurde noch das vergangene Jahr reflektiert. Die Hitliste der Besten Aktionen findet ihr hier:
1. Sommerlager
2. Elternwanderung / Fotoabend
3. Hüttenwochenende
4. Wölflingsbezirkstag
5. Gruppenstunden
6. Jubiläum EM2
7. Wölflingswiesenwochenende und
Friedenslichtgottesdienst in Endingen
8. Friedenslichtgottesdienst in Freiburg

 

Zum Abschluss wurden noch Ideen für das kommende Jahr gesammelt.
Dann wurde noch gesungen, sich bad- und bettfertig gemacht und in die Kojen geschlüpft.

 

Endlich kamen die Leiter zu ihrem wohlverdienten chill-out Abend.
Wenn man davon absieht, dass man alle 5-10 Minuten um Ruhe bitten musste.
Aber so ist das Leben nunmal, und wir Wölflingsleiter sind ja nicht umsonst die härtesten Leiter. (!)

 

Sonntag:
Aufstehen. Badfertig. Rausgegangen. Die morgendliche Prozedur bis zur Morgenrunde ist uns ja schon bekannt. Draussen wurde wieder kurz gespielt, gebetet und gesungen. Dann ging es auch schon an das Aufräumen und Putzen. Nachdem die Wölflinge dann fast alles geputzt hatten (und die Leiter alles dann nochmal sauber gemacht hatten), ging es auch schon wieder gen Heimat.

 

An dieser Stelle sei vermerkt: Wölflinge niemals alleine das Bad putzen lassen. Unter keinen Umständen!

 

Auf dem Weg nach Hause trafen wir dann noch einen Mann, der als er ein Junge in seiner Heimat Brasilien war, ein Pfadfinder gewesen ist. Fast schon zu Hause, machten wir eine Abschlussreflexion. Und dann, endlich in Endingen, noch ein “Gut Pfad” und das Abenteuer Hütte war abgeschlossen.
Tags: Pfadfinder, Stamm, Wölflinge

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Leiterhütte auf dem Feldberg
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