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Leiterhütte auf dem Feldberg

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06.03.2006, FREITAG:

Am Freitag machten sich die 12 Leiter und Rover des Stammes St. Franziskus auf in den Schwarzwald zu fahren. Trotz “Schneechaos in Süddeutschland” erreichten wir alle das älteste Fachwerkhaus auf dem Feldberg, welches uns für dieses Wochenende zur Verfügung stand. Schon das Finden des Hauses war eine Herausvorderung, da bei zuweilen mehr als vier Metern Schnee so manches Haus nicht leicht und einwandfrei zu finden ist.

Der Freitagabend fing dann mit Arbeit an. Denn ein Jahr in dem man das 25-jährige Bestehen des Stammes feiert plant sich nunmal leider nicht von selbst. Also haben wir uns zusammengesetzt und Ideen gesponnen, verwertet und geändert.

Nach der vielen Arbeit stand uns dann eine Belohnung zu. Diese wurde uns dann in Form eines Racletteessens geboten. Der Abend fand dann seinen Abschluss in Gesellschaftsspielen und Musik.

07.03.2006, SAMSTAG:

Der Samstagmorgen begann mit einem gepflegten Frühstück und der Verabschiedung des Stammeskuraten Georg, der zu einer Tagung musste. Wer jetzt aber dachte, dass man sich nun auf die faule Haut legen kann, der hatte die Rechnung ohne Stammesvorstand Anke gemacht: Denn das Jubiläumsjahr war noch nicht fertig geplant und forderte noch etwas Aufmerksamkeit.

Nach vielen Anstrengungen für die Grauen Zellen, kam nach der Arbeit auch endlich das Vergnügen. Es ging raus in den Schnee. Und was für Schnee! Das war Schnee bei dem der Schlitten schnell fährt und die Schneebälle treffsicher fliegen können.

Nachdem dann alle Schnee gegessen hatten ging es wieder Richtung Haus zum Vespern. Zwei Wölflingsleiter liesen es sich natürlich nicht nehmen, den Weg durch den Tiefschnee zu wählen. Immer wieder sanken sie auf der 200 m langen Strecke bis zum Bauchnabel ein. Die Schneeexkursion hatte dann allgemeine Freude über das warme Haus zur Folge.

Nach dem Vesper waren zwei Stunden Mittagspause angesagt. Diese wurde zum Abwaschen, Lesen und vor allem zum Schlafen genutzt. Nach dieser Erholung ging es mit der Sommerlagerplaung weiter. Hier wurde heftigst an allen Ecken und Enden diskutiert. Die Waage zwischen wünschenswertem und finanzierbaren musste ebenso immer wieder neu eingestellt werden, wie die Waage zwischen machbar und utopisch.

Nach vielen Stunden Arbeit wurde dann Angefangen zu kochen. Schon bald stand dann ein großer Topf Spaghetti mit einer Auswahl von drei verschiedenen Soßen auf dem Tisch. Das Ringen mit dem Essen soll hier nicht näher beschrieben werden, doch es sei gesagt: Es gab keine Verletzten.

Nach dem Abwasch folgte dann eine Runde Activity. Und der Abend nahm seinen Lauf. Gegen zwei Uhr morgens dann wagten sich dann drei Leiter und ein Rover hinaus in den Schnee. Unentdeckt von den Nachbarn sprangen sie in den Schnee. Warum es wichtig ist das die Nachbarn nicht zugesehen hatten? Nun, die vier waren nur mit ihren Unterhosen bekleidet. Die vier harten Jungs rannten dann aber in einer übermenschlichen Geschwindichkeit in Richtung der warmen Dusche. Selbst Jan, der härteste unter den vier härtesten, musste sich eingestehen, dass der Schnee schon verdammt kalt war.

08.03.2006, SONNTAG:

Als alle mehr oder weniger ausgeschlafen hatten, ging es ans Frühstück machen. Und was für ein Frühstück! Es blieben keine Wünsche offen. Vom Krabbenrührei bis zum Orangensaft war alles vorhanden.

Nach diesem Festmahl hieß es dann aber leider aufräumen, putzen und Abschied nehmen. Ein arbeitsintensives, aber schönes Wochenende ging mit Autofreischippen zu Ende.

Tags: Hütte, Leiter, Pfadfinder, Rover, Stamm

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